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Die Zitadellentore



Die Zitadelle (siehe Zitadelle) war Inbegriff der Stärke der Festung Magdeburg. 1680-1702 errichtet, oblag ihr die militärische Sicherung des Elbüberganges. Zwei mit Zugbrücken versehene Tore, das Stadttor“ (1) und das Wassertor“ (2) sowie das später angelegteZiegeltor“ (3) boten die einzigen Möglichkeiten die Anlage zu betreten oder zu verlassen. Das Stadttor und das Wassertor waren architektonisch aufwendig und schmuckreich gestaltete Tore, während das Ziegeltor nur ein kleinerer Ausgang war.

Die beiden großen werksteinverkleideten Tore wurden 1686 erbaut und hatten den Berliner Barock von Andreas Schlüter zum Vorbild. Das Stadttor lag im Westen. Von dort aus gelangte man über die Uferstraße und die Strombrücke in die Stadt. Im Norden stellte das Wassertor eine Verbindung zum kleinen Werder und über die Brücken zur Turmschanze (siehe Turmschanze) her. Das Ziegeltor an der östlichen Seite der Zitadelle diente dem inneren Verkehr. Von dort gelangte man zu den vorgelagerten Werken.





Die beiden Haupttore hatten ursprünglich Zugbrücken und waren im Inneren der Zitadelle durch eine Straße verbunden, die 1712 bereits gepflastert wurde. Die Torportale blieben 240 Jahre lang optisch unverändert, während sich an der Anlage selbst und besonders außerhalb ihrer Mauern vieles änderte. Dem Abriss der Zitadelle fielen leider auch die Tore zum Opfer. 1926 wurde das Wassertor und 1927 auch das Stadttor abgerissen.







links die Innenansicht, rechts die Außenansicht des Stadttores vor dem Abriss
















Quellen



iinks die Innenansicht, rechts die Außenansicht des Wassertores vor dem Abriss