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Das Wittenberger Eisenbahntor




1840 wurde die erste Magdeburger Eisenbahnstrecke eröffnet. Um die Eisenbahn in die Festungsstadt integrieren zu können, es herrschte akuter Platzmangel, wurde am westlichen Elbufer Gelände aufgeschüttet. Unmittelbar an die Stromelbe heranreichende Festungswerke der Nordfront mussten der Eisenbahnstrecke Magdeburg-Wittenberge weichen. Von 1848-51 entstand an der Bastion „Preußen“ (siehe Bastion „Preußen“), unweit des heutigen Guerickezentrums, das Wittenberger Eisenbahntor. Weiter nördlich an der Elbe, östlich der Lünette „Preußen“, errichtete man das äußere Eisenbahntor mit zweigeschossiger Kasemattenbatterie und zweigleisiger Durchfahrt. Das äußere Tor wurde um 1900 abgerissen. Vom inneren Tor sind noch Teile des Blockhauses und der anschließenden krenelierten Mauer erhalten, die man beim Spaziergang auf der Elbuferpromenade entdecken kann.

Kasemattenbatterie des Wittenberger Eisenbahntors um 1890

Abrissarbeiten am Wittenberger Eisenbahntor

Reste des Wittenberger Eisenbahntors an der Bastion „Preußen“