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Das Sterntor






Auf der Stadtseite des Fort Berge (siehe Fort Berge/Sternschanze/Kavalier II), das wegen seiner Form auch einfach nur Stern genannt wurde, befand sich ein prunkvoll gestaltetes Tor. Erbaut wurde es, wie die gesamte Sternschanze, zwischen 1721 und 1725. Die Sternschanze galt als stärkstes Verteidigungswerk der preußischen Festung Magdeburg. Das Tor am Eingang sollte entsprechend beeindrucken.

Sterntor vor dem Abriss des Kavalier II „Stern“

Sterntor nach dem Abriss des des Kavalier II „Stern“, noch am alten Standort (Kreuzung heutige Hegelstraße/Geißlerstraße)

1904 wurde das Kavalier „Stern“ aufgegeben und abgerissen, das Tor blieb jedoch vorerst stehen. 1910 hielt man es städtebaulich für notwendig das Sterntor abzutragen. Es kam vorübergehend ins Museum. 1922 wurden die Teile nach Berlin gebracht, wo sie in einem Keller auf der Museumsinsel lagerten. 1935 holte der damalige Bürgermeister Markmann das Sterntor zurück nach Magdeburg, wo es jedoch einen neuen Standort bekam. Von 1936 bis 1959 stand es an der Nordwestecke des Domplatzes, neben dem Zeughaus, dem ehemaligen Nikolaistift (heute etwa zwischen Nord-LB-Komplex und Hundertwasserhaus). Im 2. Weltkreig wurde das Sterntor stark beschädigt und 1959 abgerissenen. Einige Reste lagerten dann Jahrzehnte lang auf dem Gelände der Firma Paul Schuster.

Sterntor am Domplatz, oben vor und unten nach der Zerstörung

2004 gründete sich ein Kuratorium zum Wiederaufbau des Sterntores. Da von den vorherigen Standorten des Tores aus verkehrstechnischen Gründen keiner zur Verfügung stand, wurde ein neuer Standort rechts neben dem Gebäude Domplatz 6 gefunden, mit Zustimmung der Denkmalbehörde, der Stadt Magdeburg und dem Landtag als Grundeigentümer. Die ersten Ergebnisse der Initiative können schon bewundert werden, doch es gibt noch viel zu tun. Unterstützer sind willkommen. Informationen gibt es unter: www.sterntor-magdeburg.de