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Das Kavalier VII mit dem Ravelin III

Das Kavalier VII mit dem vorgelagerten Ravelin III sicherte den Nordabschnitt der neuen Westfront der Magdeburger Kernfestung und wurde von 1871-73 errichtetet. Es sind nur wenige Reste der Anlage erhalten.






historische Aufnahme der Kehlkasematte des Ravelin III und der Doppelkaponniere


Lageplan Kavalier VII mit Ravelin III



Vom Wall, der mit sieben Traversen versehen war und auf den man über Rampen gelangte, ist fast nichts mehr erhalten. Völlig verschwunden ist das Ravelin mit der Doppelkaponniere im Hauptgraben. Es besaß kein Reverskasemattenkorps. Mittig gelangte man durch einen kasemattierten Torbau und eine Poterne in die Doppelkaponniere im Hauptgraben. Der Hof des Ravelins war durch ein Kehlkasemattenkorps begrenzt. An der Spitze des Ravelins befand sich eine zweietagige Saillant- Doppelkaponniere mit Blockhaus. Die Flanken des Kavaliers waren mit Ausfalltoren und Brücken versehen. Südlich des Kavalier VII befand sich die Torpassage des neuen Ulrichstores (siehe Tore), dass bereits 1895 wieder abgerissen wurde. Ab 1920 verschwanden nach und nach weitere Teile der Anlage. Schließlich wurde 1971-73 der größte Teil der noch verbliebenen Reste durch den Bau des Magdeburger Ringes beseitigt. Erhalten sind noch Teile des Walls, der Kasematten und der Saillantkaponniere.






vor der Poterne (Fußartillerie-Regiment Nr. 4)


Eingang an der südlichen Spitze der Saillantkaponniere, 2012




Quellen

Kasematte, 2012

in der nördlichen Spitze der Saillantkaponniere, 2012