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Die Eisenbahntore der Strecke Biederitz-Magdeburg













































Quellen

Die Strecke Biederitz-Magdeburg führte vom Bahnhof Magdeburg-Buckau nach Biederitz, im Magdeburger Stadtgebiet durch den Klosterbergegarten, über die Stromelbe, die Taube Elbe und die alte Elbe zum Friedrichstädter Bahnhof (heute Brückfeld). Die Strecke war von der Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahngesellschaft in den Jahren 1846/47 errichtet worden und führte ursprünglich an Biederitz vorbei bis nach Berlin. Durchgehenden Zugverkehr bis nach Magdeburg-Buckau gab es auf der Strecke erst 1848.

Das Eisenbahntor am östlichen Brückenkopf der Buckauer Brücke (später Hubbrücke) entstand um 1873 im Zuge des Baus des Kavalier II „Scharnhorst“ (siehe Kavalier II). Durch das Tor gelangten die Züge in die Kernfestung. Gleichzeitig sicherte es die Brücke. Nach 1890 wurde es abgerissen. Reste einer krenelierten Mauer mit Schießscharten sind an der Hubbrücke erhalten geblieben.

Ein weiteres Eisenbahntor befand sich an der Einfädelung der Strecke in die Wallanlagen der Friedrichstadt , zwischen den Straßen Am Zuckerbusch und Am Charlottentor. Errichtet wurde die einfache Anlage mit feldseitigem Blockhaus im Jahr 1846. Das Eisenbahntor in der Friedrichstadt wurde ebenfalls nach 1890 abgerissen. Reste davon sind nicht vorhanden.

Lageplan der Eisenbahntors an der Hubbrücke

Reste des Eisenbahntors an der Hubbrücke, 2012

Torpassage des Eisenbahntors in der Friedrichstadt (Brückfeld)