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Das Cracauer Tor











































Quellen

Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde Magdeburg 1666 brandenburgischer Garnisonsstandort. Die alte Zollschanze (siehe Turmschanze/Zollschanze/Friedrichstadt), die den Elbübergang auf der östlichen Seite sicherte, erhielt 1667 einen Turm, der für den Namenswechsel zur Turmschanze verantwortlich war. Aus der Turmschanze heraus führte der Weg nach Cracau über den Festungsgraben mit Zugbrücke. Der Hauptwall war für die Torpassage lediglich durchschnitten. Vor dem Glacis am Wege befanden sich noch ein Schlagbaum und Zollgebäude. Von hier aus führte eine Wegabzweigung auch um die Schanze herum und weiter nach Berlin, auf der alten Postroute des Klusdammes.

1731 war der Umbau der Turmschanze zu einem starken und größeren Festungswerk vollendet. Der Innenraum wurde für die Wohnbebauung freigegeben. Die neue Siedlung erhielt den Namen Friedrichstadt. Die einfache Torpassage führte nun durch ein Ravelin, über eine Klappbrücke und durch das Glacis, hinter dem die Straßen in verschiedene Richtungen weiterführten. Bis 1820 war das Cracauer Tor das einzige Tor der Friedrichstadt. 1870 wurde das Tor an anderer Stelle (heutige Kreuzung Cracauer Straße/Cracauer Tor) neu errichtet und 1905 bereits vollständig abgerissen.


Das Cracauer Tor der Turmschanze mit Zugbrücke im 17. Jahrhundert


Das Cracauer Tor der Friedrichstadt mit Klappbrücke im 18. Jahrhundert


Das Cracauer Tor um 1900