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Die Bastion „Preußen“

Die Bastion „Preußen“ entwickelte sich in mehreren Etappen aus dem nördlichsten Befestigungspunkt der Festung Magdeburg. Die Erstürmung der Stadt 1631 gelang dort am Neuen Werk, erbaut 1626, das aus einem Niederwall, einem Hauptwall, dem Hauptgraben, Zwingerraum, einer Bastion mit Hornwerk und dem Rondell mit dem Welschen Turm aus dem Jahre 1440 bestand. 1688 wurde es zur Bastion „Preußen“ umgebaut. Vorgelagert wurden 1709 das Ravelin „Mark“ und die Lünette „Preußen“. Als um 1750 die Nordfront ihre größte Ausdehnung innerhalb der damals stärksten Festung Preußens erreicht hatte, waren mehrere Lünetten an der Elbe nordwärts gestaffelt den Werken vorgelagert. Um 1800 fand eine Vereinfachung der Werke statt, um die Verteidigungskraft zu erhöhen.






1848 entstand das Wittenberger Eisenbahntor (siehe Festungstore) an der Bastion „Preußen“. Elbnahe Festungswerke mussten in Teilen der Eisenbahnstrecke Magdeburg-Wittenberge weichen. 1904 wurde der Welsche Turm auf der Südseite durch Anbauten ergänzt und das Künstlerdomizil Lukasklause entstand.






Wittenberger Eisenbahntor


Lukasklause mit dem Welschen Turm (links)





Blick auf die Gleisanlagen


Der Park mit Teich nach seiner Anlage



Die gesamte Anlage wurde zu einem Park umgestaltet, der teilweise auch heute noch existiert. Nach 1945 beherbergte die Lukasklause einen Kindergarten und seit den 1980-er Jahren ein Museum und den Sitz der Otto-von-Guericke-Gesellschaft. 2012 erfolgte auf der Südseite ein weiterer Anbau, mit einem behindertengerechtem Zugang. Außerdem entstand ein Konferenzraum.





Quellen

Heutige Ansicht Ostseite