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Die Bastion „Halberstadt“

Die Bastion „Halberstadt“ entstand 1707 in der Nordwestfront“ der Preußischen Festung Magdeburg, als Teil der inneren Umwallung und wurde durch die vorgelagerte Kontergarde „Halberstadt“ (36, Bild links) verstärkt.




1750 (8)

1880

heute





Die Ausdehnung der Festungswerke lässt sich heute noch nachvollziehen, an der Entfernung der Bastion „Halberstadt“ (Erzbergerstraße) zur Bastion „Braunschweig“ (Geschwister-Scholl-Park), die bis zum heutigen Kaiser-Otto-Ring reichte.

Um 1800 erfolgte eine Vereinfachung der Werke, um die Verteidigungskraft für den sich anbahnenden Krieg zu erhöhen. Ab 1850 wurden zusätzliche Quertraversen in der Bastion errichtet. 1822-25 entstand an Stelle der Tenaille „Magdeburg“ (T, Bild links) neben der Bastion „Halberstadt“ die Defensionskaserne „Magdeburg“ (mittleres Bild, siehe Kasernen), genutzt vom 3. Magdeburgischen Infanterieregiment Nr. 66 (siehe Magdeburger Regimenter). Nach dem Krieg 1870/71, im Zuge der westlichen Stadterweiterung mit Errichtung des Zentralbahnhofes 1873 und einer neuen Westfront (siehe neue Westfront), wurden innere Werke der Nordwestfront eingeebnet, der Schrote-Exerzierplatz“ (mittleres Bild) angelegt und Wohnbaracken sowie Wagenhäuser gebaut.







Quellen



Reste der Bastion „Halberstadt“, die dem Bauboom der Stadterweiterung und dem Bombenhagel des 2. Weltkrieges trotzen konnten, sind heute noch erhalten und warten auf eine Nutzung, die dem Verfall ein Ende bereitet.