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Die Bastion „Braunschweig“

Die Bastion „Braunschweig“ (29 Skizze links / 4 Skizze rechts) befand sich in der Nordwestfront“ der Preußischen Festung Magdeburg, als Teil der äußeren Umwallung. Sie entstand bis 1740 im Auftrag des „Soldatenkönigs“ Friedrich Wilhelm I. Der Gestaltung dieser Front widmete auch der Festungsbaumeister Gerhard Cornelius von Wallrave (1692-1773) besondere Aufmerksamkeit, da sie als Angriffsschwerpunkt galt.






1750 (29)


1885 (4)



Um 1800 erfolgte eine Vereinfachung der Werke, um die Verteidigungskraft für den sich anbahnenden Krieg zu erhöhen. 1816 wurde die Bastion mit Blockhaus und Pulvermagazin ergänzt und ab 1850 mit mehreren Quertraversen.

Nachdem ab 1888 die gesamte Nordfront aufgegeben und auch das Gelände der Bastion „Braunschweig“ für die dringend notwendige Stadterweiterung freigegeben wurde, entstand dort in den Jahren 1895-96 der öffentliche Luisenpark, umgeben von prachvollen Villen. In die Gestaltung wurden auch Teile der Bastion „Braunschweig“ einbezogen, die dadurch heute noch erhalten sind.




Der Luisenpark, heute Geschwister-Scholl-Park, ist eine geschichtsträchtige innerstädtische Grünanlage.














Quellen