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Ausfall- oder Kriegstore in der Festung Magdeburg



































Quellen

Ausfalltore werden auch als Kriegstore bezeichnet. Es waren kleinere Nebentore einer Befestigungsanlage. Sie ermöglichten im Belagerungsfall der Besatzung ein unentdecktes Verlassen der Anlage. In Friedenszeiten wurden sie gern als Abkürzung durch die Wälle genutzt. Ausfalltore waren meist kleiner als die sogenannten Friedenstore. Eher einfachen Türen ähnlich, waren sie an versteckter Stelle angeordnet und von außen schwer zugänglich. Hinter den Ausfalltoren führte ein Gang durch Wall oder Mauer. Mitunter schlossen sich Ausfallhöfe zum Sammeln der Truppen und Ausfallstraßen daran an. Die Ausfalltore der Magdeburger Festungsanlagen führten großenteils über Klappbrücken, die die Gräben überspannten. Auf der inneren Seite des Grabens befanden sich meist stärkere Eisentore und auf der Außenseite einfache Gittertore.

Lageplan des Ravelin II (Kehlkasematte und Doppelpaponniere), rechts und links eingekreist sind die Ausfalltore erkennbar



Ausfalltor des Kavalier I "Scharnhorst" im Modell von Gustav-Adolf Lochmann, FG Festungsanlagen